Hospitation bei gofeminin - ein Monat voller Women Empowerment

Mode, Beauty, Lifestyle und Gossip sind selten Teil der Tageszeitung – ein Grund für mich, einmal „etwas anderes“ auszuprobieren, denn ich gebe zu: Dafür brenne ich privat ein bisschen. Umso glücklicher war ich, dass ich während meines Digital-Volontariats eine Hospitation beim Online-Magazin gofeminin.de machen konnte (die übrigens auch zu FUNKE gehören).

Also ging’s für mich für einen Monat auf ins schöne Köln. Das Büro liegt in „Kölns schwulster Meile“, der Schaafenstraße. Das Arbeiten war natürlich ganz anders als im daily business bei den Lokalzeitungen. Statt Blaulicht, Neueröffnung und Nachrichten hieß es nun Rezepte, Beauty und Trash-TV.

Zum Einstieg durfte ich mich also an Rezepten versuchen – dafür habe ich zum Beispiel mein liebstes Cheesecake-Rezept aufbereitet. Außerdem konnte ich über Beauty-Produkte schreiben, die ich persönlich toll finde, oder Produktneuheiten bewerben. Also eigentlich das, was wir sonst zu vermeiden versuchen.

Ein besonderer Benefit war für mich, dass ich sogar Produkte testen und dann über meine Erfahrungen damit schreiben konnte. So lernt man selbst immer wieder Neues kennen. Viel Spaß

hatte ich auch beim Erstellen von Social Media-Beiträgen, zum Beispiel zum Thema trashige Halloween-Kostüm-Ideen, aber auch ein nachrichtlicher Beitrag zum Gendern bei der Feuerwehr.

Ein Highlight war auf jeden Fall, dass ich mit zum Female Future Force-Day, einem Networking-Event für Female Empowerment, nach Berlin durfte. Dort habe ich als Volunteer die Gäste betreut, konnte aber trotzdem viele der Vorträge und Panels besuchen. Der Tag ist mir als wirklich emotional und ermutigend in Erinnerung geblieben.

Ich fand es toll, mal in eine ganz andere Sparte des Journalismus‘ reinschnuppern zu können. Es ist immer spannend und bereichernd zu sehen, wie andere Redaktionen arbeiten. Und ich habe gemerkt: Zwischen Rezepten, Beauty und einer Prise Trash liegt mehr Relevanz, als man vielleicht denkt. „Leicht“ heißt nicht gleich „belanglos“ – die Inhalte lösen trotzdem etwas aus und holen Menschen da ab, wo sie gerade sind.

1/3